Programm
Für den 02. Februar 2026
| Brahms, Tragische Ouvertüre 81 | |
|---|---|
| 1 | Orchsester |
| Brahms, Ein Deutsches Requiem | |
|---|---|
| I |
Chor |
| II |
Chor |
| III | Bariton und Chor Herr, lehre doch mich (Psalm 39,5) |
| IV | Chor Wie lieblich sind deine Wohnungen (Psalm 84,2) |
| V | Sopran und Chor Ihr habt nun Traurigkeit (Joh. 16,22) |
| VI | Bariton und Chor Denn wir haben hie keine bleibende Stadt (Hebr. 13,14) |
| VII | Chor Selig sind die Toten (Offenb. Joh. 14,13) |
Infos zu Orchester, Solisten und Chören
Den Bassbariton Florian Dengler führt seine internationale Tätigkeit im Konzertfach mit renommierten Klangkörpern wie dem Bayrischen Rundfunkorchester, der Camerata Øresund, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Württembergischen Philharmonie, dem Staatsopernorchester Kassel, den Bamberger Symphonikern, dem Haydn Orchester Bozen, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Kammerphilharmonie Hannover, dem Karlsruher Barockorchester, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, La Banda, den Virtuosi Brunensis oder der Sinfonietta Katowitz zusammen. Hier arbeitet er mit Dirigent:innen wie Carsten Seyer-Hansen, Siegfried Heinrich, Thomas Reize, Andrea Fournier, Alexander Niehues oder Friedemann Johannes Wieland. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Moderne und umfasst alle gängigen Werke der Oratorienliteratur.
Infos zu den Stücken
1858 vertonte Johannes Brahms erstmals geistliche Texte (Ave Maria op. 12 und Begräbnisgesang op. 13). 1861 begann er dann mit der Zusammenstellung der Texte zu dem Requiem. Zunächst entstanden die Texte der Sätze I–IV; diese notierte Brahms auf der Rückseite des vierten Liedes seiner Magelonen-Romanzen op. 33. Ebenfalls 1861 komponierte er die ersten beiden Sätze. Nach dem Tod der Mutter 1865 scheint er die Arbeit an dem Werk wiederaufgenommen zu haben, im Frühjahr 1865 entstand der IV. Satz, diesen sandte Brahms als Klavierauszug an Clara Schumann. Satz III ist wohl während eines längeren Aufenthaltes bei dem Freund und Fotografen Julius Allgeyer in Karlsruhe entstanden, die Sätze VI und VII wohl im Sommer des Jahres 1866 in Lichtental (bei Baden-Baden) und/oder in Winterthur. Der heutige Satz V wurde erst im Mai 1868 komponiert und nach den ersten Aufführungen in das Werk eingefügt (Siehe Johannes Brahms und die Schweiz).
Die Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 ist eine Ouvertüre von Johannes Brahms. Sie entstand im Sommer des Jahres 1880 in Bad Ischl, zur gleichen Zeit wie die Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80. Der Uraufführung unter Hans Richter, die am 26. Dezember 1880 in Wien stattfand, blieb der Erfolg versagt; auch seitdem konnte sich die Tragische Ouvertüre im Konzertbetrieb nur zögernd durchsetzen. Zeitlich steht sie zwischen der Entstehung seiner zweiten und dritten Sinfonie. Ihre Spieldauer beträgt etwa 14 Minuten.