Programm

Für den 02. Februar 2026

  Brahms, Tragische Ouvertüre 81
1 Orchester
  Brahms, Ein Deutsches Requiem
I

Chor
Selig sind, die da leid tragen (Matth. 5, 4)

II

Chor
Denn alles Fleisch, es ist wie Gras (Petri. 1, 24)

III Bariton und Chor
Herr, lehre doch mich (Psalm 39,5)
IV Chor
Wie lieblich sind deine Wohnungen (Psalm 84,2)
V Sopran und Chor
Ihr habt nun Traurigkeit (Joh. 16,22)
VI Bariton und Chor
Denn wir haben hie keine bleibende Stadt (Hebr. 13,14)
VII Chor
Selig sind die Toten (Offenb. Joh. 14,13)

 

Requiem Texte

Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden. Matth. 5,4.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Gaben. Ps.126, 5.6.

Denn alles Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen. Das Gras ist verdorret und die Blume abgefallen. 1. Petri 1,24.
So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis auf die Zukunft des Herrn. Siehe, ein Ackermann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und ist geduldig darüber, bis er empfange den Morgenregen und Abendregen. Jacobi 5,7.
Aber des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit. 1. Petri 1,25.
Die Erlöseten des Herrn werden wieder kommen, und gen Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen und Schmerz und Seufzen wird weg müssen. Jesaias 35,10.

Herr, lehre doch mich, dass ein Ende mit mir haben muss und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muss. Siehe, meine Tage sind einer Hand breit vor dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Ach wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben. Sie gehen daher wie ein Schemen, und machen ihnen viel vergebliche Unruhe; sie sammeln und wissen nicht wer es kriegen wird. Nun Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. Ps.39, 5.6.7.8.
Der Gerechten Seelen sind in Gottes Hand und keine Qual rühret sie an. Weish. Sal. 3,1.

Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Meine Seele verlanget und sehnet sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen, die loben dich immerdar. Ps.84, 2.3.5.

Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wieder sehen und euer Herz soll sich freuen und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Ev. Joh. 16,22.
Sehet mich an: Ich habe eine kleine Zeit Mühe und Arbeit gehabt und habe großen Trost funden. Sirach 51,35.
Ich will euch trösten, wie Einen seine Mutter tröstet. Jes. 66,13.

Denn wir haben hie keine bleibende Statt, sondern die zukünftige suchen wir. Ebr. 13,14.
Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und dasselbige plötzlich, in einem Augenblick, zu der Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Dann wird erfüllet werden das Wort, das geschrieben steht: Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg? l. Korinther 15, 51-55.
Herr, du bist würdig zu nehmen Preis und Ehre und Kraft, denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen haben sie das Wesen und sind geschaffen. Off. Joh. 4,11.

Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach. Off. Joh. 14,13.

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