Andante con moto

Andere über uns

…Gleich zu Beginn dieses dreiteiligen Werkes… darf die Gemeinde mitsingen… Zwar lag in Ebersberg ein Beiblatt mit den Noten und Texten der Choräle im Programmheft, doch hielt sich das zahlreich erschienene Publikum beim Mitsingen eher zurück. Dafür war das, was aus dem Altarraum in das Kirchenschiff drang, höchst aufregend. Zarte, romantische Klänge mischten sich da, fast schwebte die Kirche gen Himmel, so berührend sangen und musizierten die Chöre, das Instrumentalensemble und die Solisten… Das erste große Lob gibt es für die Auswahl dieses Werkes. Eine gute Entscheidung. Ein Lob gibt es aber auch für die Chorsänger, die sich von ihrem Dirigenten Benedikt Haag, den man auch vom Münchner Motettenchor her kennt, zu einem wunderbar homogenen Klangkörper formen ließen. Haag versteht es, musikalische Bögen zu gestalten und dabei mitunter ein Pianissimo entstehen zu lassen, das einen aufhorchen lässt…

Peter Kees, SZ, 9.12.2018

„…Der Chor singt die Lieder so, wie es sich für einen Chor gehört, aber man hört in Gedanken mit, wie es klänge, sängen da Solostimmen. Das ist große Kunst, die auf dem reichen Humus zwanzigjährigen Miteinanders gedeiht, und die gesangliche Ernte macht das Zuhören und Mitfühlen zu einem Erlebnis. … Herzflimmern pur. So kennt man den guten Brahms gar nicht.

…in diesem Jubiläumskonzert waren vor den Liebeswalzern ja schon die Zigeunerlieder zu hören, ebenfalls maßgeschneidert auf die Zusammensetzung dieses Chores, dem es gelingt, das Kunstlied von allem Künstlichen zu befreien, die Cardas-Albernheiten zu ignorieren, die „süße Lieb“ zu entzuckern und den Sternenschein in den Augen der Angebeteten auf Blendfreiheit herunter zu regeln. Mit aller Erfahrenheit aus zwei Jahrzehnten Chorgesang, aus Dutzenden von Komponisten und Kompositionen dringen sie zum Kern der Melodien vor, legen die schlichte Schönheit Brahm´scher Liedkunst frei und die folkloristische Unbekümmertheit der Harmonien…“

Ulrich Pfaffenberger, SZ, 23. 7. 2018

„…Der Kammerchor Con Moto, begleitet von Streichern und Orgel und unter Leitung von Benedikt Haag, interpretierte diese Missa Sancti Alberti mit ausgewogener Schönheit und facettenreichem Klangreichtum. Ohnehin zeichnet sich Haag ganz offensichtlich als wundervoller Chorleiter aus: Er ist gestalterisch stark, vermag dynamisch gut auszuloten, findet treffsichere Tempi und leistet exzellente Stimmarbeit….“

Peter Kees, SZ 28. 7. 15

„... Für „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms hat Benedikt Haag den Kammerchor Con Moto und den Jugendchor choir´s crossing auf die Bühne gerufen.
Der Chor beginnt leise und stimmungsvoll. Zur Begleitung durch die beiden Flügel, …wandert die Melodie durch die Chorstimmen, lebt auf, wird groß und voll und wieder leise und zart…
Dramatisch steigt die Musik noch einmal an, … jubiliert der Chor, fließen die Stimmen harmonisch ineinander, klingt der Part mit einem kunstvollen Paukenwirbel aus.
Jubel und langer Applaus … belohnen die Akteure. Besonders aber auch den musikalischen Leiter, Benedikt Haag.“
Nicole Sutherland, Münchner Merkur, 19. 4. 2014

Konzertkritik nach Kaiser Markus Passion

„…die Disziplin und Präzision des Kammerchors in Intonation und Artikulation war in jeder Hinsicht vorbildlich…“

Ulrich Pfaffenberger, SZ, 7. 3. 2012

„…Chor und Solisten brachten eine mustergültige und ergreifende Interpretation zustande, die sich durch das sehr exakte und rhythmisch belebende Dirigat Haags auszeichnete….“
Claus Regnault, 26. Nov. 2012
„…. Beim „Kyrie“ blühten die Sopräne in den Höhen auf, das Amen verklang schwebend in der Kirche….
Es entstand der Eindruck – der Chor ist ein Instrument und Thomas Pfeiffer ist der Virtuose, der es spielt….
Nach dem letzten Chorwerk herrschte gespannte Stille. Erst nach etwa einer Minute setzte langsam Applaus ein, der gewaltig anschwoll….“
Ebersberger Zeitung, 18. 5. 06

„…die Sänger präsentierten sich als ein Klangkörper, den Chorleiter Thomas Pfeiffer wie ein Musikinstrument bedienen kann. Auf kleinste Gesten des Dirigenten reagierte der Chor ohne Verzögerungen und glänzte mit Stimmkultur….“
Wolfram Müller, SZ, 27. 6. 05

„… Mit 34 Glonner Chorkindern sang der con-moto-Chor „Oh Heiland reiß die Himmel auf“. Es ist immer schöne, diese Mischung aus dem ausgezeichneten Kammerchor zusammen mit den Kinderstimmen zu hören….“
Münchner Merkur, 21. 12. 05

„…der Chor erblühte beim „Sanctus“ und beim „Benedictus“ zu überirdischer Klangschönheit…“
Johanna Wolff von Schutter, Ebersberger Zeitung, 17. 10. 01

„…Chorleiter Thomas Pfeiffer hat hier eine Chorgemeinschaft geschaffen, die schon nach den ersten Tönen aufhorchen ließ. Die Qualität der Stimmen, die Präzision der Einsätze, die Musikalität waren beeindruckend. Das ging weit über das hinaus, was man von einem Chor einer Marktgemeinde erwartet…..“
Wolfram Müller, Dezember 2000

„…Richtig singen und schön singen sind auch noch zwei verschiedene Dinge. Diesem Chorleiter jedenfalls ist es gelungen, in kurzer Zeit einen Klangkörper zu entwickeln, der sensibel auf seine musikalischen Vorstellungen reagiert…..“
Sabine Radloff, Februar 1999

„… Man glaubte es kaum, dass die 33 Sängerinnen und Sänger des Kammerchores nur sechs Mal geprobt haben, um ein solches Oratorium auf die Beine zu stellen. Sie sangen äußerst engagiert, artikulierten und reagierten gut auf ihren Chorleiter Thomas Pfeiffer…“
Ebersberger Zeitung, 3. 3. 98

Copyright © 2013 Kammerchor Con Moto