Andante con moto

Zur Idee des Kammerchors Con Moto

Die allgemeine Begeisterung über die Leistung des Kammerchores Con Moto wurde nicht nur von der Presse in den vergangenen Jahren immer wieder gewürdigt. Formulierungen wie „Anklang an das Unirdische“, „Ätherischer Chor“ und „Homogen im Klang, groß im Volumen“ waren keine Seltenheit.

Zu seiner ersten Probe traf sich der Chor im Oktober 1997, um ein Programm für ein Benefizkonzert in der Grafinger Stadthalle einzustudieren. Ziel war von Anfang an, die weniger ausgetretenen Pfade der Chorliteratur zu begehen. Ebenso sollte ursprünglich auch die etwas andere Organisationsform des Chores den Sängern die Möglichkeit bieten, in projektgebundenen Probenphasen mit anschließendem Konzert in einem Chor zu singen, der nicht durchgängig Probenzeiten fordert.

Begrenzte Probenanzahl erforderte von jedem Teilnehmer eine gewisse Basis an sängerischer Grunderfahrung.

Im Repertoire des Kammerchores Con Moto befindet sich inzwischen im Wesentlichen Chorliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts, auch einige Uraufführungen wurden ihm schon anvertraut. Geistliche Werke überwiegen,  A Capella-Literatur ebenso.

Ein Anliegen des Gründers und früheren Chorleiters Thomas Pfeiffer war die Zusammenführung der Generationen, die Hinführung der Chorkinder, des Jugendchors und des Kammerchors zu anspruchsvoller, selten oder nie gesungener Chorliteratur und die Verbreitung des Singens allgemein, um auf diesem Weg Ebenen des Denkens und Fühlens zu öffnen, die uns im Alltag verschlossen bleiben.

Inzwischen wird diese Idee von Benedikt Haag fortgesetzt. Die Probenphasen richten sich nunmehr nach dem Verlauf eines Schuljahres, weil der Chor organisatorisch der „Musikschule Ebersberg“ angegliedert ist. Weiterhin steht das „con moto“ nicht nur für lebendig frische Konzertaufführungen, sondern auch für das Bestreben des Chores, vielseitig „beweglich“ zu sein und mit außergewöhnlichen Konzertprogrammen auch selbst etwas zu bewegen.

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